Aus dem Dekanat

Hier finden Sie einige Meldungen aus unserem Dekanat Schwabach. Lust auf mehr? Dann werden sie hier fündig:


Dekanat Schwabach "goes Facebook and Instagram"

auf einem Tisch liegen eine Bibel, ein Handy und ein Kalender
Bildrechte: C. Czekalla

Zum 1. März hat das Dekanat Schwabach seine Facebook-Seite "wiederbelebt" und ist neu auf Instagram gestartet. Social-Media-Managerin Christine Czekalla hat die beiden sozialen Netzwerke künftig im Griff und im Blick. "Folgen Sie uns ..." und entdecken Sie das Dekanat und seine Kirchengemeinden auf diesen neuen (Kommunikations-)Wegen. Begegnen Sie und vernetzen Sie sich mit den Menschen, die hier leben und arbeiten, glauben und zweifeln, sich freuen und trauern. Erfahren Sie, welche Themen bei uns obenauf liegen und wo wir miteinander unterwegs sind. Wir sind gespannt, wie und wo unsere Gemeinschaft wachsen wird ...

Und hier geht es lang zum Dekanat Schwabach auf Facebook und Instagram.

 

 

 

 

Christine Czekalla managt die sozialen Medien

Bild von Frau Czekalla
Bildrechte: C. Czekalla

Seit Mitte Januar gehört Christine Czekalla zum Mitarbeitenden-Team im Dekanat. Die studierte Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin und ausgebildete Mediengestalterin verantwortet auf einer Projektstelle den Auf- und Ausbau eines Teilbereichs der Öffentlichkeitsarbeit, die sogennanten "Social Media". Facebook, Instagram, YouTube und Co - mit diesen digitalen Informationskanälen kennt sich Christine Czekalla aus und sie sollen für die interne und externe Kommunikation des Dekanats künftig verstärkt und gezielt eingesetzt werden. "Passend zum Motto 'Dekanat Schwabach - mitten im Leben.' möchten wir dort sein, wo Menschen sind - und dazu gehören auch die sozialen Medien", ist Christine Czekalla überzeugt. "Inhaltlich soll es darin nicht nur um Termine und Veranstaltungen gehen, sondern vor allem darum, die Arbeit des Dekanats und der Kirchengemeinden zu zeigen, Menschen vorzustellen und im Glauben zu ermutigen. Interessante Themen sollen aufgegriffen und eine Gemeinschaft aufgebaut werden, die miteinander ins Gespräch kommt und das gesamte Dekanat vernetzt."

 

 

 

 

Judith Köhler als neue Pfarrerin in Barthelmesaurach eingeführt

 Aufatmen und Freude in Barthelmesaurach: Nach einem Jahr ohne Pfarrer ist wieder Leben ins   Pfarrhaus eingekehrt. Unter großer Anteilnahme der Dorfgemeinschaft wurde die neue Pfarrerin Judith   Köhler von Dekanin Berthild Sachs in ihren Dienst eingeführt. Der Festgottesdienst, musikalisch   ausgestaltet vom Posaunenchor, fand auf dem Dorfplatz neben der steinernen Aurachbrücke statt –   eine schöne Willkommensgeste der Gemeinde für Judith Köhler.

 Mit einem Bild, das den Menschen auf dem Land vertraut ist, gab Dekanin Sachs der jungen Kollegin   zum Dienstantritt Mut machende Gedanken mit auf den Weg: „Sie bekommen heute eine kleine   Parzelle im Garten Gottes zur Pflege übertragen. Nach der Aussaat in einem Garten braucht es   Geduld, bis sich die ersten Pflänzchen zeigen. Das Wachsen beschleunigen zu wollen, funktioniert   nicht. Das, worum es geht, nämlich das Reich Gottes zu bauen und den Glauben an Gott zu stärken,   wächst von selbst. Wo und wann es Gott gefällt.“Pfarrerin und Gemeinde sollten einander Zeit lassen,   einander aufmerksam wahrnehmen und gemeinsam auf einen gesunden Rhythmus achten: Schlafen   und Aufstehen, Alltag und Sonntag, Arbeit und freier Tag, so Dekanin Sachs weiter. Sie erbat Gottes   Segen für Judith Köhler und die Gemeinde in Barthelmesaurach, „damit alles Wirken gute Frucht   bringt“. Ihr Dank galt schließlich noch dem Kirchenvorstand und den anwesenden Pfarrerinnen und   Pfarrern aus den Nachbargemeinden, die mit Umsicht und großem Einsatz das Gemeindeleben   während der langen Vakanzzeit aufrechterhalten haben.

Nach ihrer Einführung verriet Judith Köhler in der Predigt ihre persönliche „Playlist“ für diesen großen Tag in ihrem Leben. „Dieser Tag verdient einen ganz besonderen Soundtrack“, sagte die neue Pfarrerin und spannte den musikalischen Bogen vom peppig-fröhlichen Musicalsong „Heut ist der Tag! Heut winkt mir das Leben!“ bis hin zu den biblischen Klageliedern des Propheten Jeremia, aus denen der Predigttext stammte. „Diese Verse stimmen ruhige, nachdenkliche Töne an, auf einem hoffnungsvollen Grundton“, führte Köhler aus. „Ob ich will oder nicht: Ich kann nicht alles reißen. Darum hoffe ich mit Jeremia auf Gott: Gott ist freundlich zu den Menschen, die nach ihm fragen. Es ist gut, geduldig zu sein und auf die Hilfe Gottes zu hoffen.“

Mit ihrer lebendigen und persönlichen Art kam die neue Pfarrerin bei den Barthelmesaurachern gut an, die sich schon auf weitere Predigten von Judith Köhler freuen. Die anwesenden Ehrengäste, darunter Bürgermeister Wolfram Göll und der frühere Bürgermeister, Vizelandrat und Vizepräsident der evangelischen Landessynode Walter Schnell, überbrachten Pfarrerin Judith Köhler nach dem Gottesdienst ihre Grüße und Segenswünsche.

 

 

Bildrechte: beim Autor

Feierliche Einführung von Pfarrerin Graeff in Wendelstein

3 Wochen nach Ihrer Verabschiedung aus Röthenbach wurde Pfarrerin Graeff offiziell in ihr neues Amt in Wendelstein eingeführt.

 

der Bericht aus dem Schwabacher Tagblatt

 

Bildrechte: beim Autor

 

 

Berthild Sachs wird neue Dekanin in Schwabach

Die 52-jährige Dekanin aus Gräfenberg wurde von einem Wahlgremium aus Kirchenvorstand und Dekanatsausschuss auf Vorschlag des Landeskirchenrates als erste Pfarrerin an Schwabach - St. Martin in Verbindung mit der Dekansfunktion im Dekanatsbezirk Schwabach gewählt. Sie wird ihr Amt am 1. Januar 2020 antreten.
„Ich freue mich auf die bunte Vielfalt, die den Dekanatsbezirk Schwabach auszeichnet. Ich erlebe dort Menschen, die Veränderungen gemeinsam gestalten wollen, damit Kirche relevant und lebendig bleibt. Auf diesem Weg möchte ich Haupt- und Ehrenamtliche gerne und in fröhlichem Gottvertrauen begleiten. Besonders freue ich mich auf die gut entwickelten ökumenischen Kontakte und auf eine vielstimmige Kirchenmusik, die in Stadt und Land ausstrahlen. Mein Mann und ich werden gerne in der charmanten Schwabacher Innenstadt leben und heimisch werden“, so Sachs am Wahlabend.
Nach dem Theologiestudium in Erlangen, Jerusalem und München und dem Lehrvikariat in Bamberg war Berthild Sachs als Wirtschaftsvikarin in der Personalabteilung eines Unternehmens und im Pfarrvikariat in Lauf an der Pegnitz. Von 2001-2007 war sie Theologische Referentin der Nürnberger Regionalbischöfe, anschließend neun Jahre im Gemeindepfarramt in Nürnberg-Ziegelstein, wo sie mit ihrem Ehemann Stefan Brandenburger, ebenfalls evangelischer Pfarrer, zusammenarbeitete. Seit 2016 leitete sie das Dekanat Gräfenberg.

(Pfarrer Jonas Schiller, Referent der Regionalbischöfe im Kirchenkreis Nürnberg),Bildrechte: Berthild Sachs

 

 

Stimmungsvolle Sympathieerklärung für Stiegler

 

 

Bildrechte: beim Autor

Abschiedsgottesdienst für den Schwabacher Dekan, der als Regionalbischof nach Regensburg geht

Bericht vom Schwabacher Tagblatt vom 9. Juli 2019





Verabschiedung Dekan Stiegler
Bildrechte: Günther Wilhelm, Schwabacher Tagblatt

 

SCHWABACH - Das Lied könnte passender nicht sein. Als der Posaunenchor der Kantorei den "Wind of Change" der Scorpions durch die Stadtkirche wehen lässt, bekommt er spontanen Beifall. Doch es ist nicht nur der Titel, der für Klaus Stieglers Wechsel vom Schwabacher Dekan zum Regensburger Regionalbischof steht. Vor allem ist es dieser stimmige Mix aus Melancholie und zuversichtlichem Aufbruch, der den Sound dieser Rockhymne prägt und die Tonlage dieses Abschiedsgottesdienstes trifft.

Samstagnachmittag in der voll besetzten Stadtkirche. Nach 15 Jahren als Erster Pfarrer von St. Martin und Dekan betritt Klaus Stiegler ein letztes Mal die Kanzel, und schon seine ersten Worte zeigen die in dieser Zeit gewachsene Verbundenheit. "Ihr Lieben", sagt Stiegler und macht eine kurze Gedankenpause. "Sie und Ihr macht es mir nicht leicht, mich aus Schwabach verabschieden zu lassen."

Eine letzte Predigt als "Erfolgsbilanz oder öffentliche Beichte", fragt er sich und gibt sofort die Antwort. Weder noch. "Da ist nur Dankbarkeit und sonst nichts."

Dankbarkeit auch für die Erfahrung, dass selbst ein schwieriger Einstieg stärken und Früchte tragen kann. Als Stiegler 2004 mit 39 Jahren als jüngster Dekan Bayerns in Schwabach beginnt, sind Gemeinde und Dekanat finanzielle Notfälle. Zur nötigen Sanierung gehören auch unpopuläre Entscheidungen, teils heftige Kritik bleibt nicht aus.

Kirchlicher Stresstest
"Der Ehrlichkeit halber" erinnert er ganz offen an diese Konflikte, die heute so unwirklich und fern wirken, dass Stiegler sie mit einer humorvollen Portion Selbstironie als "kirchlichen Stresstest am Anfang" sieht.

Seine letzte Predigt beschreibt sein Selbstverständnis als Pfarrer: "Meine Aufgabe habe ich immer als Diakonie verstanden: zu dienen. Dem Evangelium, den Menschen und dem Zusammenleben in der Region." Einer Region und einer Stadt, die kein Dienstort, sondern Zuhause war. Deshalb sagt er zum Schluss: "Gott sei Dank für Schwabach."

Was folgt, ist zunächst ein kirchenrechtlicher Akt: die Entpflichtung als Dekan. Symbolisch gibt Klaus Stiegler seine Kette mit dem Kreuz zurück an Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern, die künftig nicht mehr Vorgesetzte, sondern Kollegin sein wird.

Insbesondere aber wird der würdevolle Festgottesdienst eines: eine Sympathieerklärung für Klaus Stiegler und dessen Familie.

Einer, der zuhören kann
Elisabeth Hann von Weyhern beschreibt ihn als einen, der zuhören kann, der klar sagt, was er denkt, und der große Ruhe ausstrahlt. "Da lacht jetzt die Familie", stellt die Regionalbischöfin amüsiert fest und bekräftigt: "Für uns strahlt er große Ruhe aus." Mit diesen Eigenschaften habe Klaus Stiegler "eine wunderbare Kultur des Miteinanders" geschaffen. Auf dieser Grundlage seien zum Beispiel das Evangelische Haus entstanden und die Stadtkirche saniert worden. "Jetzt lassen wir Sie ziehen — mit großer Anerkennung und großem Dank."

Synodalpräsidentin Annekathrin Preidel hat das Dekanat Schwabach im vergangenen Jahr bei der Frühjahrssynode als "Schatzkästlein" und Klaus Stiegler als "Schatzmeister" erlebt: "Menschen wie Sie brauchen wir in der Kirchenleitung und im Landeskirchenrat." Genau das hat OB Matthias Thürauf schon immer befürchtet: "Klaus Stiegler ist so eine herausragende Persönlichkeit und eine solche Stütze der Stadtgesellschaft, dass es nur eine Frage der Zeit war." Zwischen OB und Dekan hat sich in den Jahren eine freundschaftliche Atmosphäre entwickelt: "In erster Linie bin ich traurig, dass Du gehst. Aber ich gönne es Dir wie keinem Zweiten."

Wie Thürauf geht es vielen, auch Landrat Herbert Eckstein. Der erinnert sich launig an eine Begegnung beim Triathlon, als er Stiegler beim Radfahren in fürchterlichem Wetter mit einer Regenjacke aushelfen konnte. Ein Dekan als Sportler: "Er ist so herrlich normal."

Zuflucht in der Stadtkirche gefunden
Ganz besonders ist Stieglers Einsatz für die Ökumene, was vor allem sein katholischer Kollege Robert Schrollinger für den Arbeitskreis christlicher Kirchen (AcK) betont und sich nochmals für die Zuflucht in der Stadtkirche am stürmischen Fronleichnamstag bedankt. Als Oberpfälzer leistet Schrollinger kulinarische Integrationshilfe in gleich doppelter Form: mit Regensburger Bischofsbier und einer Einladung im berühmten Bratwurtskuchl. "Aus Drei in am Weggla werden Sechs mit Kraut. Das klingt nach Beförderung."

Landtagsvizepräsident Karl Freller würdigt Stiegler als "Brückenbauer mit Empathie, Charisma und Offenheit." Bei der Eröffnung des Landesmuseums habe er den Regensburgern schon gesagt: "Ihr kriegt einen der besten Pfarrer, die ich je kennengelernt habe."

Für Ingrid Ittner-Wolkersdorfer vom Kirchenvorstand von St. Martin ist Klaus Stiegler ein "Pfarrer mit Profil, der zuhören kann und der Gehör findet". In sehr persönlichen Worten bedankt sie sich auch bei Ehefrau Doris und den Kindern Anna, Jonas und Jakob.

Irene Böttger und Uwe Renner vom Präsidium des Dekanatsausschusses erinnern an Stieglers "kollegialen Umgang". Pfarrerin Renate Schindelbauer gibt als "Babett aus Schweinau" eine kabarettistische Einlage.

Der Lösungsfinder
Für das Diakonische Werk hebt Roland Oeser Stieglers Fähigkeit hervor, "neue Aufgaben anzunehmen und Lösungen zu finden". Für die Schwabacher Schulen betont Dr. Richard Kaufmann, er habe bei der Beerdigung eines Schülers Dekan Stiegler als "sehr empfindsamen und einfühlsamen Seelsorger" erlebt.

Als Seniora des Pfarrkapitels sagt Pfarrerin Elisabeth Gottfriedsen-Puchta: "Für uns ist es bitter, dass Sie gehen. Aber für die Kirche insgesamt ist es ein Gewinn." Synodalvizepräsident Walter Schnell schließlich verrät seine Seelenlage fränkisch kurz und direkt: "Schood dassd gäist."

Vielleicht aber kommen Stieglers ab und zu doch zurück. Beim anschließenden entspannten Miteinander am Martin-Luther-Platz kommt der nun ehemalige Dekan aus dem Händeschütteln gar nicht heraus. Von den Mitgliedern seines Tanzkurses erhält das Ehepaar einen Kurs-Gutschein.

So ganz lässt Schwabach Stieglers doch nicht gehen.

GÜNTHER WILHELM

 

 

Dekanatssynode

Bei der konstituierenden Sitzung der Dekanatssynode am Samstag, 6. April 2019, standen die Neuwahl des Präsidiums und der Mitglieder des Dekanatsausschusses im Mittelpunkt.
Als Präsident und Präsidentin wurden Uwe Renner (Hilpotstein) und Isolde Böttger (Eckersmühlen) erneut gewählt.
Zum Präsidium gehört weiterhin Dekan Klaus Stiegler.

Der Dekanatsausschuss ist die ständige Vertretung der Dekanatssynode. Er führt die Entscheidungen der Synode im Einzelnen aus.
Ihm gehören neben dem Präsidium der Dekanatssynode, den stellvertredenden Dekanen jeweils drei Nicht-Ordinierte und ein ordninerter Synodale aus den drei Regionen des Dekanats (Region Nord-Ost, Region MItte-West, Region Süd) an.


In den Dekanatsausschuss wurden gewählt:                                                                                                                                                                                            

Bildrechte: beim Autor


Region Nord-Ost:
Pfarrerin Johanna Graeff (Röthenbach bei St. Wolfgang)
Thomas Brandl (Kornburg)
Christian Winter (Rednitzhembach)
Ingrid Schramm (Katzwang)


Region Mitte-West:
Pfarrerin Andrea Jülich (Schwabach-Limbach)
Julia Leichmann (Schwabach-Unterreichenbach)
Heidi Bauer (Gustenfelden)
Heinz Hofer (Kammerstein)


Region Süd:
Pfarrerin Cornelia Meinhard (Georgensgmünd)
Volker Zehner (Georgensgmünd)
Peter Knaupp (Hilpotstein)
Dr. Paul-Gerhardt Rösch (Roth)


In der ersten Sitzung des Dekanatsausschusses wurden folgende Personen noch berufen:

Margot Huyskens (Referentin im Dekanat, Erwachsenenbildung)
Karlheinz Pfahler (Vertreter der Schulen)
Ralf Schmidt (Schwabach-St. Martin)

Pfarrer Werner Konnerth (Schwabach-Unterreichenbach)

Beratende Mitglieder (nicht stimmberechtigt):
Diakon Gerhard Gehringer (Evang.-Luth. Kirchengemeindeamt)
Walter Schnell (Mitglied der Landessynode)

 

 

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Neu gewählte Frauenbeauftragte des Dekanats in ihr Amt eingeführt

Am Sonntag Lätare wurden im Rahmen eines Gottesdienstes in der Schwabacher Stadtkriche  die neu gewählten Frauenbeauftragten für das Dekanat Schwabach feierlich  in ihr Amt eingeführt.

Dekan Klaus Stiegler bedankte sich bei den bereits bisher in dieser Funktion aktiven Frauen, Rosemarie Mutschler, Iris Hablesreiter, Christine Niederländer, Helga Janich und  Iris Dörr für ihr bisheriges Engagement und sprach ihnen, wie auch der neu gewählten Beauftragten Veronika Beran, den Segen für die neue Amtszeit zu.

Nicht mehr kandidiert hatte Christine Weinberger, sie wurde daher mit Dank verabschiedet.

Gemeinsam mit dem Evangelischen Bildungswerk erstellen die Dekanatsfrauen jeweils ein Jahresprogramm mit kulturellen wie informativen Veranstaltungen sowie spirituellen Angeboten wie z.B. einem Pilgertag. Sie sorgen außerdem für Austausch und Vernetzung der Kirchengemeinden untereinander und mit dem Dekanat bezüglich Veranstaltungen von und für Frauen.

Der Gottesdienst hatte einige Besonderheiten zu bieten: den Verlauf der Predigt in Form eines Anspiels konnten die Besucher*innen  mittels  der zu Stimmzettel umfunktionierten Liedblätter mitbestimmen. 

Mit neuen geistlichen Liedern berührte ein Chor junger Menschen aus Hof die Herzen der Anwesenden. Im Anschluss gab ein Sektempfang neben der Kirche Gelegenheit, sich in der Sonne wieder aufzuwärmen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

(Friederike Spörl-Springer)

 

 

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Dekan Stiegler wird neuer Regionalbischof von Regensburg

Klaus Stiegler (55) wird neuer Regionalbischof im Kirchenkreis Regensburg. Das hat der Berufungsausschuss nach Anhörung der Synodalinnen und Synodalen im Kirchenkreis Regensburg beschlossen. Stiegler wird seinen Dienst am 1. August 2019 antreten als Nachfolger von Regionalbischof Hans-Martin Weiss, der zum 31.07.2018 in den Ruhestand tritt.

Der gebürtige Fürther war von 1995-2004 geschäftsführender Pfarrer an der St. Johanniskirche in Forchheim. Seit 2004 ist er Dekan im Dekanatsbezirk Schwabach.
„Ich bin ein kirchlicher Mannschaftsspieler“ sagt Stiegler über sich selbst. Er freut sich auf die Menschen im äußerst vielgestaltigen Kirchenkreis Regensburg:  „Zusammenarbeit mit Respekt vor unterschiedlichen Kompetenzen, das enge Miteinander von Kirche und Diakonie, große ökumenische Aufgeschlossenheit, Innovationsfreude und Kirche als kooperativer Player in der Zivilgesellschaft sind für mich zentrale Anliegen für die zukunftsträchtige Entwicklung der bayerischen Landeskirche.“ Zu seinen Hobbies gehören Schwimmen, Tanzen und Theaterspielen. Klaus Stiegler ist verheiratet und hat drei Kinder.
Kirchenkreis Regensburg
Der Kirchenkreis Regensburg ist mit mehr als 24.000 Quadratkilometern der flächengrößte der sechs bayerischen Kirchenkreise. In acht Dekanaten mit 149 Kirchengemeinden leben etwa 274.800 evangelische Christen.
München, 13. März 2019
Johannes Minkus, Pressesprecher

Der Nachfolger von Dekan Stiegler wird vermutlich Mitte Juli ernannt.